BernsteinKlar oder undurchsichtig, gelb-braun oder auch grün-bläulich, mit Einschlüssen, manchmal geschliffen und poliert oder auch weiter verarbeitet - Bernstein hat viele Gesichter. Der Schmuckstein der sich schon seit Jahrhunderten großer Beliebtheit erfreut, war vor über 50 Millionen Jahren eigentlich ein zähflüssiger Harz, der von Bäumen tropfte und sich mit den Jahren zu einer festen amorphen Masse entwickelte. Die Verarbeitung zu Schmuck- und Kunstgegenständen konnte schon für
die Zeit vor 10000 Jahren nachgewiesen werden. Einen Höhepunkt erreichte
diese Kunst mit dem legendären seit Jahren verschollenen Bernsteinzimmer,
das die Phantasie von Schatzsuchern noch heute anregt. Am seltensten in der Natur zu finden, ist blauer Bernstein dessen Entstehung bisher nicht endgültig geklärt werden konnte. Die Echtheit des Bernsteins lässt sich daran erkennen, das er brennt und in Salzwasser oben schwimmt. Bernsteinvorkommen sind in den meisten europäischen Länder bekannt, aber auch in Afrika, Asien und in Australien und Ozeanien kommt dieser Rohstoff für Schmuck vor. Die jährliche Förderungsmenge von 700-900t, wird jedoch
nur zum kleinsten Teil zu
Bernsteinschmuck Seine einfache Bearbeitung und die Verwendung als Schmuck- und Heilstein, für Halsketten über Armbänder bis hin zu Ohrringen und Broschen machen Bernstein so beliebt. Die Kombination mit Silber ist seit Jahrhunderten sehr populär und unterstreicht die Leuchtkraft des Bernsteinschmucks zusätzlich. Die Einschlüsse der Steine vermitteln neben der Wärme auch immer interessante Einblicke in längst vergangene Zeiten. |