Der TopasDer Topas, auch Schneckentopas, Schneckenstein, Pyknit oder Sächsischer Diamant genannt, ist ein sehr selten vorkommendes Mineral. Die Farbe vom Topas ist variabel. Oft ist er gelbbraun, violett, blau, rot oder auch farblos. Viele Topase werden durch eine Behandlung farblich verändert. Dies kann durch eine Bestrahlung mit Gamma- oder auch mit Elektronenstrahlen oder durch Erhitzen geschehen. Dadurch entstehen zum Beispiel der dunkelgrüne, der bräunliche oder auch der violett glänzende Mystic-Fire-Topas. Diese Steine werden gerne für Schmuck verwendet. Der Indian-Summer-Topas, ein Stein der rosa bis hellviolett glänzt, ist besonders beliebt für Schmuck. Nach Angaben von Plinius des Älteren, eines römischen Naturforschers, rührt der Name Topas von der Insel Topazos her. Sie ist im Roten Meer gelegen. In der Tat wurde dort aber kein echter Topas, sondern Olivin, gefunden und abgebaut. Dieses Mineral wurde lange mit Topas verwechselt. Topas findet man in Form prismatischer Kristalle. Außerdem findet man es auch massiv oder in seiner körnigen Variante vor. In Brasilien gibt es große Lagerstätten von Topas, in denen extrem große Kristalle gefunden wurden. Andere sehr wichtige Fundorte sind in der Tschechischen Republik, in Norwegen, in Schweden, in Japan, in den Vereinigten Staaten, in Mexiko, Sri Lanka, Birma sowie in Pakistan. Topas ist in seiner ursprünglichen Form ein wertvoller Schmuck. Trotz des Namens sind Gold-, Madeira- sowie auch der Rauchtopas unechte Topas-Minerale. Alle 3 werden zwar als Schmuck genutzt, haben aber mit dem echten Topas eigentlich nichts zu tun. |